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Mohnblumen Kräuterwanderung am 10.08.2019 - von Sandra Häfner

Unsere Agenda Naturnaher Garten hatte sich zu einer Kräuterwanderung in Berzhausen bei Flammersfeld im schönen Westerwald angemeldet.

Warum ausgerechnet Berzhausen ?  Rund um Berzhausen befinden sich die ungespritzten Felder des Biobauern Mockenhaupt und deshalb gibt es hier an den Feldrändern eine Vielfalt von Blumen und Kräutern, die es an herkömmlichen Feldrändern nicht mehr gibt. 

Treffpunkt war die Praxis für Heilkunde bei Ulrike May und Ihrem Mann in Berzhausen . Sie kennt sich hervorragend mit Wild-und Heilkräutern aus.  Mit Ihr zusammen haben wir Wiesen und Felder auf der Suche nach Kräutern mit besonderen Heilkräften durchstreift und viel Wunderbares und Wunderliches entdeckt.

Wir machten Bekanntschaft mit Angelika, Nelkenwurz und Odermennig, trafen auf einen Wolf und eine kleine Hexe, lernten zu unterscheiden zwischen Wiesenbärenklau und Riesenbärenklau und  bestimmten das echte Kreuzkraut. Erst unter der Lupe kam die wundervolle Vielfalt und Schönheit der einzelnen, oft unscheinbaren Pflänzchen deutlich zu Tage.

Das Neophyten besser sind als Ihr Ruf und in Form von lecker Marmelade, Sirup und als Bienenweide durchaus auch Ihre Berechtigung haben,  lernten wir am Beispiel des Springkrauts.

Für sehr viel Heiterkeit sorgten die Geschichten von Ulrike May rund um die Kräuter mit aphrodisierender Wirkung, die sowohl zur Stärkung der Manneskraft wie auch zu deren Schwächung, je nach Bedarf, eingesetzt werden können. Der einzige männlich Teilnehmer unserer Gruppe entfernte sich währenddessen grinsend und Augenrollend diskret von uns kichernden Kräuterhexen. 

Unsere Handinnenflächen wurden grün vom Zerreiben von Spitzwegerich und andere duftenden Kräutern  Grün und die Hände voll mit gesammelten Pflanzen. In unseren Köpfen schwirrte es vor lauter Eselsbrücken, die helfen sollten, die Informationsflut richtig zu verarbeiten.

Nach ungefähr 4 Stunden, in denen wir nicht wirklich viele Kilometer zurückgelegt hatten, weil es immer wieder etwas Neues zu bestaunen, beschnuppern und untersuchen gab, kamen wir an unserem Ausgangspunkt, der Praxis von Ulrike May wieder an.

Dort erwarteten uns selbstgemachte, vegane Köstlichkeiten. Zu Kaffee und Tee wurden Brennessel quiche, Kräuterhummus, selbstgebackenes Brot und saftiger Kuchen mit Blumen  aufgetischt. Wir waren uns alle einig, dass dieses gemeinsame Essen auf der Terrasse am Rand des Kräutergartens ein sehr würdiger Abschluss für diesen wunderschönen und sehr lehrreichen Nachmittag war. Zu guter Letzt gab es auch noch eine kleine Führung durch den Hauseigenen Garten.

Vielen Dank, Ulrike. Wir kommen wieder.

 

Wer auch Interesse an einer außergewöhnlichen Kräuterwanderung hat, kann ja mal bei Ulrike May vorbeischauen unter www.zweimay.de

 

   
 
   
 
   
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